SC DHfK-Nachwuchs holt viele Siege bei Kriterium in Leipzig / Brüderduell von Felix und Franz Groß

Kategorien: Radsportveröffentlicht am: 1. April 2025
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Der SC DHfK-Nachwuchs, hier Clara Brendel (l.) und Louis Bosniatzki (r.) überzeugte beim Kriterium in der Alten Messe. Im Männerrennen (Mitte) gab es spannende Duelle, u.a. im Bruderduell zwischen Franz (l.) und Felix Groß (Mitte). Fotos: Dana Dzankovic (1), SC DHfK (2)

Beim 20. Kriterium-Radrennen des SC DHfK kämpften am Sonntag 240 Nachwuchsrenner, Hobby- und Profifahrer um die Siege. Dabei wussten vor allem die Nachwuchssportler des SC DHfK zu überzeugen. Sie holten in vielen Altersklassen die Preise der Firma Zweirad Stadler. Im Männerrennen wurde gespannt das Brüderduell der beiden Leipziger Felix und Franz Groß erwartet.

Leipzig. Tausende Trainingskilometer haben sie in ihrem Leben schon zusammen abgespult, sind seit Klein auf dem Radsport und einander eng verbunden. Am Sonntag hieß es für die Leipziger Brüder Felix und Franz Groß beim 20. Kriterium-Radrennen des SC DHfK Leipzig auf der Alten Messe nun: gegen- statt miteinander. Im Eliterennen der Amateure startete Franz Groß (23) mit seinem Team schnelleStelle des SC DHfK. Sein drei Jahre älterer Bruder Felix, zweifacher Olympia-Teilnehmer, war als Profi seines Teams REMBE Rad net am Start.

Groß-Brüder versuchen sich als Ausreißer-Duo

Auch wenn es für beide nicht das erste Duell in einem Rennen war, so sei es doch wieder etwas Besonderes gewesen, so Franz: „Es ist richtig cool, mit Felix gemeinsam an der Startlinie zu stehen. Das findet leider nicht so häufig statt wie wir es uns wünschen würden. Wir trainieren viel mehr zusammen als dass wir Rennen fahren können.“ Gemeinsam für das gleiche Team seien die beiden leider noch nie gestartet. So wurden am Sonntag aus Brüdern Konkurrenten. Einmal hatten sie auch versucht, als Ausreißer-Duo eine Attacke zu fahren, wurden dann aber schnell wieder vom Hauptfeld eingeholt. Ein paar Sprintduelle habe es auch gegeben, so Franz: „Gegen Felix zu fahren und zu sprinten, macht extrem Spaß. Ich weiß durch das Training ganz genau, wie er Rad fährt. Er weiß ganz genau, was ich drauf habe. Aber egal, ob Felix neben mir sprintet oder jemand anderes, man möchte immer gewinnen. Ein paar Duelle habe ich gewonnen, ein paar Felix.“

Sieg geht an Vincent John von REMBE Rad net

Am Ende hatte Franz mit einem kräftigen Zielspurt als Fünfter knapp die Nase knapp vor Felix auf Platz sechs. Mit dem Ausgang des Rennens hatte beide jedoch nichts zu tun. Die entscheidende Attacke setzte recht früh im Rennen ein anderes Fahrer-Trio, das sich im Rennverlauf immer wieder die entscheidenden Sprintpunkte holten. Am Ende gewann Vincent John von Felix‘ Team REMBE Rad net souverän. „Sportlich lief das Kriterium für mich persönlich leider nicht wie erhofft. Nachdem die Spitzengruppe ausgerissen ist, haben wir uns als Verfolgergruppe zu spät gefunden, um die Lücke schließen zu können. Dadurch waren die ersten drei Plätze schon vergeben.“ Auch Bruder Felix war mit dem Rennverlauf nicht so glücklich: „Ich hatte mir bei unserem Heimrennen mehr erhofft und einen Podestplatz als Ziel gehabt. Ich habe mich auch gut gefühlt, aber vom Rennverlauf war es nicht so wie erhofft“, sagte Felix, der am Samstag schon bei einem Rennen in Brandenburg im Sattel saß. „Jetzt heißt es für uns beide, weiter an der Form zu feilen.“

Viele SC DHfK-Siege im Nachwuchs

Während beim Männerrennen ein Leipziger Sieger ausblieb, konnten sich in vielen Nachwuchsrennen die SC DHfK-Athleten durchsetzen. So gewann Laurin Fidelius Rosenkranz in der Altersklasse U11, Clara Brendel setzte sich souverän bei den Schülerinnen U15 durch. Auch Louis Bosniatzki (Schüler U15), Enni Lotta Floß (Jugend weiblich) und Oskar Doberschütz (Jugend männlich) gewannen ihre Rennen. In der U19 männlich fuhr Lenny Karstedt auf den Silberrang.

Veranstalter zieht positives Fazit

Roland Hempel, Abteilungsleiter Radsport bilanzierte: „Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen unserer Sportlerinnen und Sportler. Auch insgesamt war das Kriterium wieder eine gelungene Veranstaltung mit 240 Rennfahrern. Wir danken allen Sponsoren und Unterstützern sowie allen Helfern, die diese Veranstaltung erst ermöglicht haben.“

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